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Unser Gesundheitsglossar.

400 Begriffe aus Medizin, Pharmazie, Homöopathie und Pflege – verständlich erklärt, nach Themen sortiert und direkt durchsuchbar.

400 Begriffe
Themenbereich · 100 Begriffe

Medizin

Adipositas

Übermäßige Vermehrung des Körperfetts, die mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann.

Akut

Plötzlich beginnend oder von vergleichsweise kurzer Dauer; der Begriff beschreibt den zeitlichen Verlauf.

Allergie

Überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Stoffe wie Pollen oder Tierhaare.

Anamnese

Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände als Grundlage einer medizinischen Beurteilung.

Anaphylaxie

Schwere allergische Reaktion, die lebensbedrohlich sein kann und sofortige Notfallhilfe erfordert.

Anämie

Blutarmut, bei der zu wenig Hämoglobin oder zu wenige rote Blutkörperchen vorhanden sind.

Angina pectoris

Brustenge oder Brustschmerz durch unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzmuskels.

Antikörper

Eiweißstoffe des Immunsystems, die bestimmte fremde Strukturen erkennen und an der Abwehr beteiligt sind.

Arrhythmie

Störung des Herzrhythmus, bei der das Herz unregelmäßig, zu schnell oder zu langsam schlägt.

Arterien

Blutgefäße, die Blut vom Herzen wegführen.

Arteriosklerose

Veränderung und Verhärtung von Arterienwänden; Ablagerungen können den Blutfluss beeinträchtigen.

Arthrose

Erkrankung eines Gelenks mit Veränderungen des Knorpels und weiterer Gelenkstrukturen.

Asthma

Chronische Atemwegserkrankung mit anfallsweiser Verengung der Bronchien und häufig entzündlichen Veränderungen.

Atemnot

Gefühl, nicht ausreichend Luft zu bekommen. Plötzlich auftretende oder schwere Atemnot erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Autoimmunerkrankung

Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet.

Bakterien

Einzellige Mikroorganismen; viele sind nützlich, einige können Infektionen verursachen.

Bindehautentzündung

Entzündung der Bindehaut des Auges, beispielsweise durch Infektionen, Allergien oder Reizungen.

Blutdruck

Druck des Blutes in den Gefäßen, meist als systolischer und diastolischer Wert angegeben.

Bluthochdruck

Dauerhaft erhöhter Blutdruck, der das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen steigern kann.

Blutzucker

Konzentration von Glukose im Blut; sie wird unter anderem durch Insulin reguliert.

Borreliose

Bakterielle Infektion, die meist durch Zecken übertragen wird und verschiedene Organe betreffen kann.

Bronchien

Verzweigte Atemwege, die Luft von der Luftröhre in die Lunge leiten.

Bronchitis

Entzündung der Bronchien, häufig mit Husten und Auswurf.

Cholesterin

Fettähnliche Substanz, die der Körper unter anderem für Zellmembranen und Hormone benötigt.

Chronisch

Bezeichnung für eine Erkrankung oder Beschwerden, die lange anhalten oder wiederkehren.

COPD

Chronische Lungenerkrankung mit dauerhaft verengten Atemwegen und häufig Husten und Atemnot.

Dehydratation

Flüssigkeitsmangel des Körpers, beispielsweise durch unzureichendes Trinken, Durchfall oder Erbrechen.

Depression

Psychische Erkrankung, die unter anderem mit anhaltender Niedergeschlagenheit und Interessenverlust einhergehen kann.

Dermatitis

Medizinischer Oberbegriff für entzündliche Erkrankungen der Haut.

Diabetes mellitus

Stoffwechselerkrankung mit dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten aufgrund gestörter Insulinwirkung oder Insulinbildung.

Diagnose

Medizinische Einordnung einer Erkrankung anhand von Beschwerden und Untersuchungen.

Durchfall

Häufiger, ungewöhnlich weicher oder flüssiger Stuhl, der zu Flüssigkeits- und Salzverlusten führen kann.

Ekzem

Entzündliche Hautveränderung, die beispielsweise mit Rötung, Juckreiz und Schuppung einhergeht.

Elektrolyte

Gelöste Mineralstoffe wie Natrium und Kalium, die unter anderem für Nerven und Muskeln wichtig sind.

Entzündung

Abwehrreaktion des Körpers auf schädigende Reize; mögliche Zeichen sind Rötung, Wärme, Schwellung und Schmerz.

Erbrechen

Entleerung des Mageninhalts durch den Mund, beispielsweise bei Infektionen oder als Arzneimittelnebenwirkung.

Erkältung

Meist durch Viren verursachte Infektion der oberen Atemwege mit Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen.

Fieber

Erhöhte Körperkerntemperatur als mögliche Reaktion auf Infektionen oder andere Erkrankungen.

Gastritis

Entzündung der Magenschleimhaut, die verschiedene Ursachen haben kann.

Gicht

Erkrankung, bei der Harnsäurekristalle unter anderem schmerzhafte Gelenkentzündungen auslösen können.

Glukose

Einfachzucker, der vielen Körperzellen als wichtige Energiequelle dient.

Grippe

Influenza: durch Influenzaviren verursachte Atemwegsinfektion, die oft plötzlich mit ausgeprägtem Krankheitsgefühl beginnt.

Halsschmerzen

Schmerzen im Rachenbereich, beispielsweise bei Infektionen oder gereizten Schleimhäuten.

Harnwegsinfektion

Infektion der Harnwege, häufig mit Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang.

Hautbarriere

Schutzfunktion der äußeren Hautschichten gegen Wasserverlust und äußere Einflüsse.

Hämoglobin

Roter Blutfarbstoff, der Sauerstoff in den roten Blutkörperchen transportiert.

Herzinsuffizienz

Herzschwäche, bei der das Herz den Körper nicht ausreichend mit Blut versorgen kann.

Heuschnupfen

Allergische Beschwerden an Nase und Augen, die durch Pollen ausgelöst werden.

Hormone

Botenstoffe des Körpers, die zahlreiche Vorgänge wie Stoffwechsel und Wachstum steuern.

Husten

Schutzreflex zur Reinigung der Atemwege; er kann auch ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein.

Hyperglykämie

Zu hoher Blutzuckerspiegel; mögliche Ursachen sind Diabetes oder bestimmte Medikamente.

Hypoglykämie

Zu niedriger Blutzuckerspiegel, der beispielsweise Zittern, Schwitzen oder Bewusstseinsstörungen auslösen kann.

Hypotonie

Niedriger Blutdruck, der bei manchen Menschen Schwindel oder Schwäche verursacht.

Immunsystem

Zusammenspiel von Zellen, Geweben und Botenstoffen zur Abwehr von Krankheitserregern und anderen schädlichen Einflüssen.

Infektion

Eindringen und Vermehren von Krankheitserregern im Körper; nicht jede Infektion verursacht Beschwerden.

Inkubationszeit

Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen.

Insulin

Hormon der Bauchspeicheldrüse, das unter anderem die Aufnahme von Glukose in Körperzellen ermöglicht.

Juckreiz

Hautempfindung, die zum Kratzen anregt und vielfältige Ursachen haben kann.

Konjunktivitis

Medizinische Bezeichnung für eine Bindehautentzündung.

Kontagiosität

Ansteckungsfähigkeit eines Erregers beziehungsweise einer Infektionskrankheit.

Kopfschmerzen

Schmerzen im Kopfbereich, beispielsweise bei Spannungskopfschmerz oder Migräne.

Kreislauf

System aus Herz und Blutgefäßen, das Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe im Körper transportiert.

Laktoseintoleranz

Unverträglichkeit von Milchzucker durch unzureichende Aktivität des Verdauungsenzyms Laktase.

Leukozyten

Weiße Blutkörperchen mit unterschiedlichen Aufgaben in der Immunabwehr.

Lungenentzündung

Entzündung des Lungengewebes, häufig durch Infektion; sie kann einen schweren Verlauf nehmen.

Mangelernährung

Unzureichende Versorgung mit Energie, Eiweiß oder anderen Nährstoffen.

Migräne

Wiederkehrende Kopfschmerzerkrankung, häufig mit Übelkeit sowie Licht- oder Geräuschempfindlichkeit.

Mittelohrentzündung

Entzündung im Mittelohr, häufig mit Ohrenschmerzen und teilweise Fieber.

Neurodermitis

Chronisch entzündliche Hauterkrankung mit trockener Haut und häufig starkem Juckreiz.

Neuropathie

Erkrankung peripherer Nerven, beispielsweise mit Kribbeln, Schmerzen oder Gefühlsstörungen.

Niereninsuffizienz

Eingeschränkte Nierenfunktion, die unter anderem die Ausscheidung von Stoffen beeinträchtigt.

Osteoporose

Erkrankung mit verminderter Knochenfestigkeit und erhöhtem Risiko für Knochenbrüche.

Ödem

Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe, sichtbar beispielsweise als Schwellung.

Pollen

Blütenstaub von Pflanzen, der bei sensibilisierten Menschen allergische Beschwerden auslösen kann.

Prävention

Maßnahmen, die Erkrankungen vorbeugen oder gesundheitliche Risiken verringern sollen.

Psoriasis

Schuppenflechte: chronisch entzündliche Erkrankung, die insbesondere Haut und teilweise Gelenke betrifft.

Puls

Spürbare Druckwelle in den Arterien; die Pulsfrequenz gibt die Zahl der Schläge pro Minute an.

Reflux

Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre, der beispielsweise Sodbrennen verursachen kann.

Reizdarm

Wiederkehrende Darmbeschwerden ohne ausreichende Erklärung durch nachweisbare organische Veränderungen.

Rheuma

Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, häufig mit Beschwerden am Bewegungsapparat.

Schlafstörung

Probleme beim Ein- oder Durchschlafen oder mit der Schlafqualität, die den Alltag beeinträchtigen können.

Schleimhaut

Feuchte Gewebeschicht, die beispielsweise Mund, Nase und Verdauungstrakt auskleidet.

Schnupfen

Entzündlich oder allergisch bedingte Beschwerden der Nase mit Sekretbildung oder verstopfter Nase.

Schüttelfrost

Unwillkürliches starkes Muskelzittern, das häufig beim Anstieg der Körpertemperatur auftritt.

Sinusitis

Entzündung der Nasennebenhöhlen, häufig mit verstopfter Nase und Gesichtsschmerzen.

Sodbrennen

Brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, häufig durch Rückfluss von Magensäure ausgelöst.

Symptom

Wahrnehmbares Anzeichen einer Erkrankung, beispielsweise Schmerz, Husten oder Fieber.

Tachykardie

Beschleunigter Herzschlag, dessen Bedeutung von Situation und Ursache abhängt.

Thrombose

Bildung eines Blutgerinnsels in einem Gefäß, das den Blutfluss behindern kann.

Tinnitus

Wahrnehmung von Ohrgeräuschen ohne entsprechende äußere Schallquelle.

Trockene Augen

Beschwerden durch eine gestörte Benetzung der Augenoberfläche, beispielsweise Brennen oder Fremdkörpergefühl.

Urtikaria

Nesselsucht: Hautreaktion mit juckenden Quaddeln und teilweise Schwellungen.

Übelkeit

Gefühl, erbrechen zu müssen; es kann unterschiedliche körperliche oder andere Ursachen haben.

Venen

Blutgefäße, die Blut zum Herzen zurückführen.

Verstopfung

Erschwerte, seltene oder als unvollständig empfundene Darmentleerung, häufig mit hartem Stuhl.

Viren

Infektiöse Strukturen, die zur Vermehrung Wirtszellen benötigen.

Vitaminmangel

Unzureichende Versorgung mit einem Vitamin, die abhängig vom Vitamin unterschiedliche Folgen haben kann.

Wundheilung

Biologische Vorgänge, durch die der Körper verletztes Gewebe repariert und verschließt.

Zellstoffwechsel

Gesamtheit der chemischen Vorgänge in einer Zelle zur Energiegewinnung und zum Auf- und Abbau von Stoffen.

Zöliakie

Immunbedingte Erkrankung, bei der Gluten die Dünndarmschleimhaut schädigt.

Themenbereich · 100 Begriffe

Pharmazie

Abführmittel

Arzneimittel, das die Darmentleerung fördert; verschiedene Wirkprinzipien sind möglich.

ACE-Hemmer

Arzneimittelgruppe zur Behandlung unter anderem von Bluthochdruck und Herzschwäche.

Acetylsalicylsäure

Wirkstoff mit schmerzlindernder Wirkung, der in geeigneter Dosierung auch die Blutplättchenfunktion hemmt.

Adhärenz

Ausmaß, in dem eine gemeinsam vereinbarte Behandlung im Alltag umgesetzt wird.

Analgetikum

Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen.

Antazidum

Arzneimittel, das Magensäure neutralisiert und dadurch säurebedingte Beschwerden lindern kann.

Antibiotikum

Arzneimittel gegen bestimmte bakterielle Infektionen; gegen Erkältungsviren wirkt es nicht.

Antihistaminikum

Arzneimittel, das Histaminwirkungen hemmt und beispielsweise allergische Beschwerden lindern kann.

Antikoagulans

Arzneimittel, das die Blutgerinnung hemmt und dadurch bestimmten Blutgerinnseln vorbeugen kann.

Antiseptikum

Mittel zur Verringerung von Mikroorganismen auf lebendem Gewebe, beispielsweise Haut.

Apothekenpflicht

Vorgabe, dass ein Arzneimittel ausschließlich in Apotheken an Endverbraucher abgegeben werden darf.

Arzneimittel

Produkte zur Behandlung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten oder zur medizinischen Diagnose.

Arzneimittelbeschaffung

Organisation der Versorgung mit benötigten Arzneimitteln über zugelassene Bezugswege.

Arzneimittelentsorgung

Sachgerechte Beseitigung nicht mehr benötigter Arzneimittel nach örtlichen Vorgaben; sie gehören nicht in Toilette oder Abfluss.

Aufbrauchfrist

Zeitraum, innerhalb dessen ein Produkt nach Öffnung oder Zubereitung verwendet werden soll.

Augentropfen

Flüssige Zubereitung zur Anwendung am Auge mit besonderen Anforderungen an Qualität und Hygiene.

Ausländische Arzneimittel

Arzneimittel aus anderen Ländern, deren Beschaffung und Abgabe besonderen gesetzlichen Voraussetzungen unterliegen können.

Beipackzettel

Gebrauchsinformation mit Angaben zu Anwendung, Risiken, Nebenwirkungen und Aufbewahrung eines Arzneimittels.

Betablocker

Arzneimittelgruppe, die bestimmte Adrenalinrezeptoren blockiert und beispielsweise Herzfrequenz und Blutdruck beeinflusst.

Bioverfügbarkeit

Anteil und Geschwindigkeit, mit denen ein Wirkstoff im Körperkreislauf verfügbar wird.

Brausetablette

Tablette, die vor der Einnahme entsprechend der Gebrauchsinformation in Wasser aufgelöst wird.

Cetirizin

Antihistaminischer Wirkstoff, der bei bestimmten allergischen Beschwerden eingesetzt wird.

Creme

Halbfeste Zubereitung, die eine Wasser- und eine Fettphase enthält.

Defektur

Vorratsmäßige Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke innerhalb der dafür geltenden Vorschriften.

Dexpanthenol

Wirkstoff, der im Körper in Pantothensäure umgewandelt wird und in Haut- und Schleimhautpräparaten vorkommt.

Diclofenac

Schmerz- und entzündungshemmender Wirkstoff, der je nach Präparat äußerlich oder innerlich angewendet wird.

Diuretikum

Arzneimittel, das die Ausscheidung von Wasser und Salzen über die Nieren steigert.

Dosierung

Festlegung von Menge, Häufigkeit und gegebenenfalls Dauer einer Arzneimittelanwendung.

Dragee

Überzogene feste Arzneiform; der Überzug kann Geschmack oder Handhabung verbessern.

E-Rezept

Elektronische Verordnung, die in der Apotheke beispielsweise über die Gesundheitskarte eingelöst werden kann.

Elektrolytlösung

Flüssigkeit mit definierten Salzen, teilweise auch Glukose; die Zusammensetzung richtet sich nach dem Verwendungszweck.

Emulsion

Mischung zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten, beispielsweise Öl und Wasser.

Gel

Zubereitung mit gelartiger Struktur, beispielsweise zur Anwendung auf der Haut.

Generikum

Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff wie ein bereits zugelassenes Referenzpräparat.

Halbwertszeit

Zeit, in der die Konzentration eines Stoffes unter bestimmten Bedingungen auf die Hälfte absinkt.

Hilfsstoff

Bestandteil eines Arzneimittels ohne die beabsichtigte Hauptwirkung, beispielsweise zur Stabilisierung oder Formgebung.

Hustenlöser

Arzneimittel, das das Abhusten von Schleim erleichtern soll.

Hustenstiller

Arzneimittel, das den Hustenreiz dämpft; die Eignung hängt unter anderem von der Hustenart ab.

Ibuprofen

Schmerz- und entzündungshemmender Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika.

Indikation

Medizinischer Grund für eine bestimmte Untersuchung oder Behandlung.

Individualrezepturen

Arzneimittel, die in der Apotheke für eine einzelne Person nach einer konkreten Rezeptur hergestellt werden.

Inhalation

Einatmen von Gasen, Dämpfen oder fein verteilten Flüssigkeiten beziehungsweise Arzneistoffen.

Inhalator

Gerät zur gezielten Anwendung inhalativer Arzneimittel; die richtige Technik ist für die Behandlung wichtig.

Kapsel

Arzneiform, bei der eine Hülle einen flüssigen, pulverförmigen oder anderen Inhalt umschließt.

Kontraindikation

Umstand, bei dem eine Behandlung oder ein Arzneimittel nicht oder nur eingeschränkt angewendet werden darf.

Kortison

Umgangssprachliche Bezeichnung für Glukokortikoide mit unter anderem entzündungshemmenden Wirkungen.

Kühlpflicht

Vorgabe, ein Produkt im angegebenen Temperaturbereich gekühlt zu lagern.

Levothyroxin

Synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon, das beispielsweise bei einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt wird.

Lichtschutz

Schutz eines empfindlichen Präparats vor Licht, um seine Qualität zu erhalten.

Loperamid

Wirkstoff, der die Darmbewegung bremst und nur bei geeigneten Formen von Durchfall eingesetzt werden soll.

Loratadin

Antihistaminischer Wirkstoff zur Behandlung bestimmter allergischer Beschwerden.

Lösung

Flüssige Zubereitung, in der Stoffe gleichmäßig gelöst vorliegen.

Macrogol

Wirkstoff, der Wasser im Darm bindet und bei Verstopfung eingesetzt wird.

Magnesium

Mineralstoff, der an zahlreichen Enzymreaktionen sowie Nerven- und Muskelfunktionen beteiligt ist.

Medikamente

Gebräuchliche Bezeichnung für Arzneimittel; ihre Anwendung richtet sich nach Präparat und Behandlungsziel.

Medikationsanalyse

Strukturierte Prüfung der Arzneimittelanwendung, um mögliche Probleme zu erkennen.

Medikationsplan

Übersicht über angewendete Arzneimittel einschließlich wichtiger Angaben zur Einnahme.

Medizinprodukt

Produkt für medizinische Zwecke, dessen Hauptwirkung im Unterschied zu Arzneimitteln typischerweise physikalisch erzielt wird.

Metformin

Blutzuckersenkender Wirkstoff, der häufig bei Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt wird.

Nahrungsergänzungsmittel

Lebensmittel zur Ergänzung der Ernährung, beispielsweise mit Vitaminen oder Mineralstoffen; sie sind keine Arzneimittel.

Nasenspray

Arzneiform zum Einsprühen in die Nase; Wirkung und Anwendungsdauer hängen vom Inhalt ab.

Nebenwirkungen

Unbeabsichtigte und schädliche Reaktionen auf ein Arzneimittel bei bestimmungsgemäßer Anwendung.

Omeprazol

Wirkstoff aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer zur Verringerung der Magensäurebildung.

Oral

Anwendung eines Arzneimittels über den Mund, meist durch Schlucken.

Originalpräparat

Ursprünglich entwickeltes und zugelassenes Arzneimittel, das als Referenz für Generika dienen kann.

OTC-Arzneimittel

Arzneimittel, die ohne ärztliche Verordnung erhältlich sind; auch sie können Risiken und Wechselwirkungen haben.

Pantoprazol

Protonenpumpenhemmer, der die Bildung von Magensäure reduziert.

Paracetamol

Wirkstoff zur Linderung von Schmerzen und Fieber; eine Überdosierung kann die Leber schwer schädigen.

Pflanzliche Arzneimittel

Arzneimittel, deren Wirkstoffe pflanzliche Stoffe oder daraus hergestellte Zubereitungen sind.

Pharmakodynamik

Beschreibung der Wirkungen eines Arzneistoffs und seiner Wirkmechanismen.

Pharmakokinetik

Beschreibung der Aufnahme, Verteilung, Umwandlung und Ausscheidung eines Arzneistoffs im Körper.

Pharmazentralnummer

Nummer zur eindeutigen Identifizierung einer bestimmten Packung im deutschen Arzneimittelhandel.

Pharmazeutische Beratung

Fachliche Information zu Arzneimitteln, ihrer richtigen Anwendung und möglichen Risiken.

Phytotherapie

Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln; sie ist von Homöopathie zu unterscheiden.

Protonenpumpenhemmer

Arzneimittel, das die Bildung von Magensäure hemmt.

Resorption

Aufnahme eines Stoffes, beispielsweise aus dem Darm in den Körper.

Retardtablette

Tablette, die ihren Wirkstoff verzögert oder über längere Zeit freisetzt; sie darf nicht beliebig geteilt oder zerkleinert werden.

Rezept

Ärztliche oder andere berechtigte Verordnung, auf deren Grundlage Arzneimittel oder Hilfsmittel abgegeben werden.

Rezeptpflicht

Voraussetzung, dass ein Arzneimittel nur gegen eine gültige Verordnung abgegeben werden darf.

Rezeptur

Individuelle Herstellung eines Arzneimittels in der Apotheke, beispielsweise einer Salbe oder Lösung.

Saft

Flüssige Arzneiform zur Einnahme, oft als Lösung oder Suspension.

Salbe

Halbfeste Zubereitung zur Anwendung auf Haut oder Schleimhaut, meist mit überwiegend fetthaltiger Grundlage.

Schmelztablette

Tablette, die im Mund rasch zerfällt; die genaue Anwendung hängt vom Präparat ab.

Selbstmedikation

Eigenständige Behandlung von Beschwerden, meist mit rezeptfreien Arzneimitteln und fachlicher Beratung.

Statin

Arzneimittel, das die körpereigene Cholesterinbildung hemmt und erhöhte Blutfettwerte senken kann.

Steril

Frei von vermehrungsfähigen Mikroorganismen; Sterilität ist für bestimmte Arzneiformen erforderlich.

Sublingual

Anwendung unter der Zunge, von wo ein Wirkstoff über die Schleimhaut aufgenommen werden kann.

Suspension

Flüssige Zubereitung mit fein verteilten festen Teilchen; gegebenenfalls muss sie vor Anwendung geschüttelt werden.

Tablette

Feste Arzneiform, die meist durch Pressen von Wirk- und Hilfsstoffen hergestellt wird.

Transdermales Pflaster

Arzneiform, die einen Wirkstoff über die Haut in den Körper abgibt.

Tropfen

Flüssige Arzneiform, bei der die Menge häufig tropfenweise abgemessen wird.

Verfalldatum

Datum, bis zu dem ein Präparat bei vorgeschriebener Lagerung verwendbar ist.

Vitamin C

Wasserlösliches Vitamin, das unter anderem an Kollagenbildung und antioxidativen Vorgängen beteiligt ist.

Vitamin D

Vitamin, das insbesondere für den Calciumstoffwechsel und die Knochengesundheit wichtig ist.

Wechselwirkungen

Gegenseitige Beeinflussung von Arzneimitteln oder durch Lebensmittel und andere Stoffe.

Wirkstoff

Bestandteil eines Arzneimittels, der dessen beabsichtigte pharmakologische Wirkung vermittelt.

Zäpfchen

Arzneiform zur Anwendung im Enddarm, wo sie schmilzt oder sich löst.

Zink

Spurenelement mit Aufgaben unter anderem im Immunsystem und bei Zellteilungsprozessen.

Themenbereich · 100 Begriffe

Homöopathie

Abrotanum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Eberraute. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Aconitum napellus

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Blauer Eisenhut, eine im unverarbeiteten Zustand hochgiftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Aesculus hippocastanum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Rosskastanie. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Allium cepa

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Küchenzwiebel. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Antimonium crudum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Antimon(III)-sulfid. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Antimonium tartaricum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Kaliumantimonyltartrat, auch Brechweinstein genannt. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Apis mellifica

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Honigbiene. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Argentum nitricum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Silbernitrat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Arnica montana

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Arnika. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Arsenicum album

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Arsen(III)-oxid, eine giftige Arsenverbindung. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Arzneimittelbild

In der Homöopathie beschriebene Zusammenstellung von Beschwerden und Merkmalen, die einem Mittel zugeordnet werden.

Aurum metallicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Metallisches Gold. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ähnlichkeitsprinzip

Homöopathische Annahme, dass eine Substanz Beschwerden behandeln könne, die sie bei Gesunden auslöst; dieses Prinzip ist keine nachgewiesene medizinische Wirkung.

Barium carbonicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Bariumcarbonat, eine giftige Bariumverbindung. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Belladonna

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Tollkirsche, eine giftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Borax

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Natriumtetraborat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Bryonia

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Zaunrübe, eine giftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

C-Potenz

Homöopathische Verdünnungsreihe mit dem Verhältnis 1 zu 100 je Schritt; C6 bezeichnet sechs solche Schritte.

Calcium carbonicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Calciumcarbonat, traditionell unter anderem aus Austernschalen. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Calcium phosphoricum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Calciumphosphat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Calendula officinalis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Ringelblume. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Cantharis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Spanische Fliege, ein Käfer mit giftigem Cantharidin. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Carbo vegetabilis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Holzkohle. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Causticum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Nach homöopathischen Vorschriften hergestellte spezielle Ausgangszubereitung. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Centesimalverdünnung

Verdünnung im Verhältnis 1 zu 100, wie sie in der homöopathischen C-Potenzreihe verwendet wird.

Chamomilla

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Echte Kamille. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

China officinalis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Chinarinde. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Cocculus

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Kockelskörner der Pflanze Anamirta cocculus. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Coffea

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Kaffee. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Colocynthis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Koloquinte, eine giftige Kürbispflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Cuprum metallicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Metallisches Kupfer. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

D-Potenz

Homöopathische Verdünnungsreihe mit dem Verhältnis 1 zu 10 je Schritt; D6 bezeichnet sechs solche Schritte.

Dezimalverdünnung

Verdünnung im Verhältnis 1 zu 10, wie sie in der homöopathischen D-Potenzreihe verwendet wird.

Dilution

Flüssige homöopathische Zubereitung, die abhängig vom Produkt Alkohol enthalten kann.

Drosera

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Sonnentau. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Dulcamara

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Bittersüßer Nachtschatten. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Einzelmittel

Homöopathisches Präparat mit einer einzelnen homöopathisch aufbereiteten Ausgangssubstanz.

Erstverschlimmerung

Homöopathische Deutung einer anfänglichen Beschwerdezunahme; neue oder zunehmende Symptome müssen medizinisch beurteilt werden.

Euphrasia

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Augentrost. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ferrum phosphoricum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Eisenphosphat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Gelsemium

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Gelber Jasmin, eine giftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Globuli

Kleine Zuckerstreukügelchen als Träger homöopathischer Zubereitungen; ihre genaue Zusammensetzung steht in der Produktinformation.

Graphites

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Graphit. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Hepar sulfuris

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Nach homöopathischen Vorschriften hergestellte Zubereitung aus Calcium- und Schwefelbestandteilen. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Hochpotenz

Homöopathische Bezeichnung für hohe Verdünnungsstufen, bei denen oft keine Moleküle des Ausgangsstoffs mehr zu erwarten sind.

Homöopathie

Verfahren, das nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählte und häufig stark verdünnte Ausgangsstoffe verwendet. Eine spezifische Wirksamkeit über Placebo hinaus ist nicht zuverlässig belegt.

Homöopathische Anamnese

Ausführliche Befragung zu Beschwerden und persönlichen Merkmalen im Rahmen der homöopathischen Mittelauswahl.

Homöopathische Arzneimittelprüfung

Traditionelle Erfassung von Beschwerden nach Anwendung eines Stoffes bei Gesunden; sie ist keine klinische Wirksamkeitsprüfung.

Homöopathische Registrierung

Behördliches Verfahren für bestimmte homöopathische Arzneimittel ohne Angabe einer therapeutischen Indikation; kein Nachweis einer spezifischen Wirksamkeit.

Homöopathisches Arzneibuch

Sammlung verbindlicher Qualitäts- und Herstellungsvorschriften für homöopathische Zubereitungen; sie belegt keine klinische Wirksamkeit.

Hypericum perforatum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Johanniskraut. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ignatia

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Ignatiusbohne, die giftige Alkaloide enthält. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ipecacuanha

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Brechwurzel. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Isopathie

Verfahren mit aufbereiteten Stoffen, die als Auslöser einer Erkrankung angesehen werden; es ist von der klassischen Homöopathie zu unterscheiden.

Kalium bichromicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Kaliumdichromat, eine giftige Chromverbindung. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Kalium carbonicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Kaliumcarbonat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Klassische Homöopathie

Richtung der Homöopathie, die typischerweise individuell ausgewählte Einzelmittel verwendet.

Komplexmittel

Präparat, das mehrere homöopathisch aufbereitete Ausgangssubstanzen kombiniert.

Konstitutionsmittel

Homöopathisch ausgewähltes Mittel, das anhand eines angenommenen persönlichen Gesamtbilds zugeordnet wird.

Lachesis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Gift der Buschmeisterschlange. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ledum palustre

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Sumpfporst. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Leitsymptom

Besonders hervorgehobenes Merkmal, das bei der homöopathischen Mittelauswahl berücksichtigt wird.

LM-Potenz

Homöopathische Potenzreihe mit speziellen Herstellungsschritten im ungefähren Verhältnis 1 zu 50.000.

Lycopodium

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Sporen des Bärlapps. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Magnesium phosphoricum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Magnesiumphosphat. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Materia medica

Sammlung von Beschreibungen homöopathischer Ausgangsstoffe und ihrer traditionell zugeordneten Arzneimittelbilder.

Mercurius solubilis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Nach homöopathischen Vorschriften hergestellte Quecksilberzubereitung. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Miasma

Historisches homöopathisches Erklärungsmodell für Erkrankungen, das keine wissenschaftlich bestätigte Krankheitsursache beschreibt.

Milchzucker

Laktose, die unter anderem als Trägerstoff in homöopathischen Tabletten oder Verreibungen vorkommen kann.

Modalitäten

In der Homöopathie erfasste Umstände, unter denen sich Beschwerden verändern, etwa Tageszeit oder Temperatur.

Natrium chloratum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Natriumchlorid, auch Kochsalz genannt. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Niedrigpotenz

Homöopathische Bezeichnung für geringere Verdünnungsstufen, die noch relevante Mengen eines Ausgangsstoffs enthalten können.

Nosode

Homöopathische Zubereitung aus krankheitsbezogenem biologischem Ausgangsmaterial; sie ersetzt keine Impfung.

Nux vomica

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Brechnuss, die giftiges Strychnin enthält. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Organon

Historisches Grundlagenwerk von Samuel Hahnemann zur homöopathischen Lehre.

Petroleum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Nach homöopathischen Vorschriften aufbereitetes Erdöl. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Phosphorus

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Phosphor. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Placeboeffekt

Veränderung von Beschwerden durch Erwartungen und Behandlungskontext, unabhängig von einer spezifischen Wirkung des Präparats.

Potenz

Angabe der homöopathischen Verdünnungsreihe und Anzahl ihrer Herstellungsschritte; sie ist keine klinisch belegte Wirkstärke.

Potenzierung

Homöopathischer Herstellungsschritt mit wiederholter Verdünnung und Verschüttelung oder Verreibung.

Pulsatilla

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Küchenschelle. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Q-Potenz

Bezeichnung im Zusammenhang mit der Fünfzigtausender-Potenzierung; Herstellung und Kennzeichnung richten sich nach dem jeweiligen Verfahren.

Repertorisation

Abgleich erfasster Beschwerden mit einem homöopathischen Repertorium zur Mittelauswahl.

Repertorium

Nachschlagewerk der Homöopathie, das Beschwerden mit traditionell zugeordneten Mitteln verknüpft.

Rhus toxicodendron

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Giftsumach. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Ruta graveolens

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Weinraute. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Sambucus nigra

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Schwarzer Holunder. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Samuel Hahnemann

Arzt und Begründer der Homöopathie im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Sarkode

Homöopathische Zubereitung aus gesundem tierischem Gewebe oder daraus gewonnenem Material.

Sepia

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Tintenmaterial des Tintenfischs. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Silicea

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Siliciumdioxid. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Spongia

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Gerösteter Meeresschwamm. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Staphisagria

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Stephanskraut, eine giftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Sulfur

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Schwefel. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Thuja occidentalis

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Abendländischer Lebensbaum. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Urtinktur

Flüssige Ausgangszubereitung für bestimmte homöopathische Mittel, häufig aus pflanzlichem Material und Alkohol; sie kann relevante Inhaltsstoffmengen enthalten.

Veratrum album

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Weißer Germer, eine giftige Pflanze. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Verreibung

Homöopathischer Herstellungsvorgang, bei dem ein Ausgangsstoff mit einem Trägerstoff wie Milchzucker verrieben wird.

Verschüttelung

Mechanisches Schütteln als Bestandteil bestimmter homöopathischer Herstellungsmethoden.

Zincum metallicum

Homöopathische Mittelbezeichnung. Ausgangsstoff: Metallisches Zink. Die homöopathische Zubereitung ist von einer Anwendung des Ausgangsstoffs zu unterscheiden.

Themenbereich · 100 Begriffe

Pflege

Alginate

Wundauflagen aus Alginatfasern, die bei Kontakt mit Wundflüssigkeit ein Gel bilden können.

Ambulante Pflege

Pflege durch einen Dienst, der Menschen beispielsweise zu Hause besucht.

Andickungsmittel

Produkt zur Veränderung der Flüssigkeitskonsistenz, beispielsweise im individuell festgelegten Umgang mit Schluckstörungen.

Antidekubitusmatratze

Spezielle Matratze zur Druckverteilung oder wechselnden Druckentlastung bei Dekubitusrisiko.

Aspiration

Eindringen von Nahrung, Flüssigkeit oder anderen Stoffen in die Atemwege.

Atemübungen

Gezielte Übungen, die Wahrnehmung oder Funktion der Atmung unterstützen können.

Augenpflaster

Abdeckung eines Auges, beispielsweise im Rahmen einer ärztlich angeordneten Behandlung einer Sehschwäche.

Barrierefreiheit

Gestaltung von Umgebung und Angeboten, sodass Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sie möglichst selbstständig nutzen können.

Basale Stimulation

Pflegekonzept zur Unterstützung von Wahrnehmung und Kommunikation durch individuell abgestimmte Angebote.

Bettauflage

Auflage zum Schutz der Matratze, beispielsweise vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen.

Bettschutzunterlage

Saugende und häufig flüssigkeitsundurchlässige Unterlage zum Schutz von Bett oder Sitzflächen.

Biografiearbeit

Einbeziehung der Lebensgeschichte, Gewohnheiten und Vorlieben in Betreuung und Pflege.

Blutdruckmessgerät

Gerät zur Ermittlung des Blutdrucks; passende Manschette und korrekte Anwendung sind wichtig.

Blutzuckermessgerät

Gerät zur Bestimmung des Blutzuckers aus einer kleinen Blutprobe.

Chronische Wunde

Wunde, die über längere Zeit nicht regelgerecht heilt und eine gezielte Ursachenabklärung benötigt.

Dekubitus

Druckbedingte Schädigung von Haut oder tieferem Gewebe, häufig über knöchernen Vorsprüngen.

Dekubitusprophylaxe

Individuell geplante Maßnahmen zur Vermeidung von Druckschäden, beispielsweise Bewegung und Druckentlastung.

Demenz

Syndrom mit fortschreitenden oder anhaltenden Einschränkungen geistiger Fähigkeiten, die den Alltag beeinträchtigen.

Diabetischer Fuß

Fußschäden bei Diabetes, häufig begünstigt durch Nervenstörungen oder Durchblutungsprobleme.

Druckentlastung

Verringerung von Druck auf gefährdete oder geschädigte Körperbereiche durch geeignete Positionierung oder Hilfsmittel.

Duschstuhl

Sitzhilfe für die Dusche zur Unterstützung bei eingeschränkter Kraft oder Beweglichkeit.

Dysphagie

Schluckstörung, die die Nahrungsaufnahme erschwert und das Risiko des Verschluckens erhöhen kann.

Einmalhandschuhe

Handschuhe zur einmaligen Verwendung, die je nach Material und Zweck vor Kontakt mit bestimmten Stoffen schützen.

Epithelisierung

Überwachsen einer Wundfläche mit neuen Haut- oder Schleimhautzellen.

Ernährungsprotokoll

Aufzeichnung von Speisen und Mengen zur Einschätzung der Nahrungsaufnahme.

Fieberthermometer

Instrument zum Messen der Körpertemperatur; der Messort beeinflusst die Interpretation.

Fixierbinde

Binde, die beispielsweise eine Wundauflage an ihrem Platz hält.

Flüssigkeitsbilanz

Gegenüberstellung von Flüssigkeitsaufnahme und Flüssigkeitsausscheidung in einem bestimmten Zeitraum.

Gehstock

Stützhilfe zur Unterstützung beim Gehen, deren Höhe und Verwendung individuell angepasst werden sollten.

Granulation

Bildung von neuem, gut durchblutetem Gewebe während der Wundheilung.

Haltegriff

Fest angebrachte Griffhilfe zur Unterstützung von Sicherheit und Bewegung, beispielsweise im Bad.

Harninkontinenz

Unwillkürlicher Urinverlust, beispielsweise bei Belastung oder starkem Harndrang.

Hautmazeration

Aufweichung der Haut durch länger anhaltende Feuchtigkeit, die ihre Schutzfunktion beeinträchtigen kann.

Hautschutz

Maßnahmen und geeignete Produkte zum Erhalt der Hautbarriere und Schutz vor belastenden Einflüssen.

Händedesinfektion

Verringerung von Krankheitserregern auf den Händen mit einem dafür geeigneten Desinfektionsmittel.

Häusliche Pflege

Pflege und Unterstützung in der eigenen Wohnung oder einer vergleichbaren häuslichen Umgebung.

Hilfsmittel

Produkte zur Unterstützung eingeschränkter Körperfunktionen oder zur Erleichterung des Alltags, beispielsweise Gehhilfen.

Hydrokolloidverband

Wundauflage mit quellfähigen Bestandteilen, die Wundflüssigkeit aufnimmt und ein feuchtes Wundmilieu unterstützt.

Hygiene

Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Verringerung der Übertragung von Krankheitserregern.

Inkontinenz

Unwillkürlicher Verlust von Urin oder Stuhl; Ursachen und Versorgung unterscheiden sich je nach Form.

Inkontinenzeinlagen

Saugfähige Einlagen zur Aufnahme von Urin bei Inkontinenz.

Inkontinenzhosen

Saugfähige Hosen oder Windelhosen zur Versorgung von Inkontinenz.

Intertrigo

Entzündliche Hautreizung in Hautfalten, häufig durch Feuchtigkeit und Reibung begünstigt.

Intimpflege

Schonende Reinigung und Pflege des äußeren Genital- und Analbereichs.

Kompressen

Auflagen aus unterschiedlichen Materialien zum Abdecken, Reinigen oder Versorgen von Wunden.

Kompressionsstrümpfe

Medizinische Strümpfe mit definiertem Druck zur Unterstützung des venösen Rückflusses und bei bestimmten Ödemen.

Kontraktur

Anhaltende Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit, beispielsweise durch Verkürzung von Muskeln und anderen Geweben.

Kontrakturprophylaxe

Maßnahmen zum Erhalt der Beweglichkeit, beispielsweise individuell angepasste Bewegung und Positionierung.

Körperpflege

Unterstützung oder Durchführung der Reinigung und Pflege von Haut, Haaren, Nägeln und weiteren Körperbereichen.

Krankenpflege

Pflege von erkrankten Menschen mit Maßnahmen zur Versorgung, Beobachtung und Unterstützung im Alltag.

Kurzzeitpflege

Vorübergehende stationäre Pflege, wenn häusliche Versorgung zeitweise nicht ausreichend möglich ist.

Lagerung

Gezielte Positionierung eines Menschen zur Unterstützung von Komfort, Atmung oder Druckentlastung.

Medikamentendispenser

Behälter zur geordneten Bereitstellung von Arzneimitteln für bestimmte Einnahmezeitpunkte.

Mobilisation

Unterstützung dabei, Beweglichkeit zu erhalten oder wiederzugewinnen und Aktivitäten aufzunehmen.

Mullbinde

Gewebte oder ähnliche Binde, die zur Fixierung und je nach Ausführung zur Wundversorgung dient.

Mundpflege

Reinigung und Pflege von Mundhöhle, Zähnen, Zunge und gegebenenfalls Zahnersatz.

Palliativpflege

Pflege von Menschen mit schwerer, lebensbegrenzender Erkrankung mit besonderem Fokus auf Lebensqualität und Beschwerdelinderung.

Pflaster

Klebendes Material zum Abdecken kleiner Wunden oder zur Fixierung von Verbandsmaterial.

Pflege

Unterstützung von Menschen bei gesundheitlich bedingten Einschränkungen und im Umgang mit ihren täglichen Bedürfnissen.

Pflegeassessment

Strukturierte Einschätzung von Fähigkeiten, Einschränkungen und Risiken als Grundlage der Pflege.

Pflegebedürftigkeit

Gesundheitlich bedingte Einschränkung der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten, durch die Unterstützung benötigt wird.

Pflegeberatung

Beratung zu Pflegebedarf, Versorgungsmöglichkeiten und verfügbaren Unterstützungsleistungen.

Pflegebett

Bett mit verstellbaren Funktionen, die Versorgung, Positionierung und Alltag erleichtern können.

Pflegedokumentation

Nachvollziehbare Aufzeichnung von Pflegebedarf, Maßnahmen, Beobachtungen und Ergebnissen.

Pflegegrad

Einstufung der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit als Grundlage bestimmter Leistungen der Pflegeversicherung.

Pflegehilfsmittel

Produkte, die Pflege erleichtern, Beschwerden lindern oder eine selbstständigere Lebensführung unterstützen.

Pflegende Angehörige

Familienangehörige oder andere nahestehende Personen, die Pflege und Unterstützung übernehmen.

Pflegeplanung

Festlegung individueller Pflegeziele und Maßnahmen auf Grundlage des festgestellten Bedarfs.

Pflegeüberleitung

Abstimmung der weiteren Versorgung beim Wechsel zwischen Einrichtungen oder nach Hause.

Pneumonieprophylaxe

Pflegemaßnahmen zur Verringerung des Lungenentzündungsrisikos, beispielsweise Mobilisation und geeignete Atemunterstützung.

Positionswechsel

Veränderung der Körperposition, selbstständig oder mit Unterstützung, beispielsweise zur Druckentlastung.

Rollator

Gehhilfe mit Rädern, Handgriffen und Bremsen, häufig zusätzlich mit Sitzfläche.

Rollstuhl

Hilfsmittel zur sitzenden Fortbewegung bei eingeschränkter Gehfähigkeit.

Schaumverband

Wundauflage aus Schaumstoff zur Aufnahme von Wundflüssigkeit und zum Schutz der Wunde.

Schmerzassessment

Strukturierte Erfassung von Schmerzen, auch mit geeigneten Beobachtungsskalen bei eingeschränkter Kommunikation.

Schmerzskala

Hilfsmittel zur Einschätzung der Schmerzstärke, beispielsweise anhand von Zahlen oder Symbolen.

Sondenernährung

Zufuhr geeigneter Nahrung über eine Sonde in den Magen oder Darm.

Spritzen

Instrumente zur dosierten Aufnahme und Abgabe von Flüssigkeiten, beispielsweise bei medizinischen Anwendungen.

Stationäre Pflege

Pflege in einer Einrichtung, in der die versorgte Person lebt oder vorübergehend untergebracht ist.

Stuhlinkontinenz

Eingeschränkte Fähigkeit, die Entleerung von Stuhl oder Darmgasen zu kontrollieren.

Sturzprophylaxe

Maßnahmen zur Verringerung des Sturzrisikos, angepasst an Fähigkeiten, Umgebung und individuelle Risiken.

Stützstrümpfe

Strümpfe mit unterstützendem Druck; sie unterscheiden sich von medizinisch verordneten Kompressionsstrümpfen.

Tagespflege

Betreuung und Pflege tagsüber in einer Einrichtung bei weiter bestehender häuslicher Versorgung.

Thromboseprophylaxe

Maßnahmen zur Vermeidung von Blutgerinnseln, abhängig von Risiko und medizinischer Anordnung.

Toilettensitzerhöhung

Hilfsmittel, das die Sitzhöhe einer Toilette vergrößert und Hinsetzen oder Aufstehen erleichtern kann.

Toilettenstuhl

Stuhl mit integrierter Toilettenfunktion für Menschen, die eine Toilette nicht sicher erreichen können.

Transfer

Wechsel zwischen Positionen oder Orten, beispielsweise vom Bett in einen Rollstuhl.

Trinknahrung

Flüssige Nahrung mit definierter Nährstoffzusammensetzung, beispielsweise zur ergänzenden Ernährung bei erhöhtem Bedarf.

Trinkprotokoll

Dokumentation aufgenommener Flüssigkeitsmengen zur Beurteilung der Versorgung.

Unterarmgehstützen

Gehhilfen mit Griff und Unterarmauflage zur Entlastung und Stabilisierung beim Gehen.

Validation

Kommunikationsansatz, der Gefühle und subjektives Erleben von Menschen mit Demenz anerkennt.

Verbandskasten

Behälter mit Materialien zur Ersten Hilfe; Inhalt und Vollständigkeit sollten regelmäßig geprüft werden.

Verbände

Materialien und Anordnungen zur Wundabdeckung, Fixierung, Polsterung oder Unterstützung von Körperteilen.

Verhinderungspflege

Ersatzpflege, wenn eine normalerweise pflegende Person vorübergehend ausfällt.

Vitalzeichen

Grundlegende körperliche Messwerte wie Puls, Blutdruck, Atmung und Körpertemperatur.

Windeln

Saugfähige Produkte zur Aufnahme von Ausscheidungen bei Säuglingen oder Menschen mit Inkontinenz.

Wundauflage

Material, das direkt auf oder über eine Wunde gelegt wird, um sie zu schützen und zu versorgen.

Wundexsudat

Flüssigkeit, die aus einer Wunde austritt und bei der Wundbeurteilung berücksichtigt wird.

Wundversorgung

Beurteilung, Reinigung, Abdeckung und weitere Betreuung einer Wunde entsprechend ihrem Zustand.

Zahnersatzpflege

Reinigung und hygienische Aufbewahrung von herausnehmbarem Zahnersatz.

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